Familienfreundlich mit Brief und Siegel
Hier finden Sie die aktuellen Pressemitteilungen vom Handelshof.
Köln/Berlin, 19. Juni 2007 / Aus der Hand der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen
und Jugend, Ursula von der Leyen, nahm Dr. Wilhelm von Moers, Mitglied der
Geschäftsführung der Handelshof-Gruppe Köln, gestern (19. Juni 2007) in Berlin
das Zertifikat zum „audit berufundfamilie®“ entgegen. Das Zertifikat, das auf
eine Initiative der Hertie-Stiftung zurückgeht, bescheinigt den beiden geprüften
Kölner Handelshof-Märkten eine Personalpolitik, die in besonderem Maße die
Balance und Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglicht. Die zertifizierten
Unternehmen bezeichnete Frau von der Leyen als Vorreiter, die tagtäglich
zeigten, dass ein Betrieb familienfreundlich und zugleich erfolgreich geführt
werden könne. Familie stärken heißt Zukunft
sichern Für die Handelshof-Gruppe bedeutet eine familienfreundliche
Personalpolitik mehr als die Schaffung notwendiger und gerechter sozialer
Rahmenbedingungen für die Mitarbeiter. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie
bedeute auch, handfeste Wettbewerbsvorteile im Hinblick auf die Zukunft
schaffen, wie Dr. Wilhelm von Moers anlässlich der Zertifikatsverleihung
erläuterte: „Der demografische Wandel kommt, Fachkräfte werden zukünftig
schwerer zu finden sein und Qualität wird zunehmend eine Frage der
Mitarbeitermotivation. Wenn wir heute also in eine familienfreundliche
Personalpolitik investieren, dann investieren wir konsequent in die
Wettbewerbsfähigkeit von morgen“. Auch wenn im ersten Schritt nur zwei der
insgesamt 14 Märkte der Gruppe zertifiziert wurden, findet die
familienfreundliche Personalpolitik in allen Märkten der Gruppe Anwendung. Die
Zertifizierung der übrigen Handelshof-Märkte befindet sich derzeit in Planung.
Handfeste Unterstützung Konkret bedeutet die Zertifizierung für die Mitarbeiter zum
einen umfassende Sozialleistungen und flexible Regelungen bei der
Arbeitsorganisation und Arbeitszeitgestaltung, zum Beispiel durch eine
Jahresarbeitszeitregelung. Zum anderen bietet das Unternehmen die Möglichkeit
der Fortbildung während der Elternzeit, um beispielsweise Frauen in
Führungspositionen den Wiedereinstieg nach der Elternzeit ohne den befürchteten
„Karriereknick“ zu sichern. Ergänzt werden die Maßnahmen durch eine
teamorientierte, offene, familienfreundliche Unternehmenskultur und eine
gezielte Förderung der Sozialkompetenz von Führungskräften. Weitere Maßnahmen
sind konkret in Planung, um die Re-Zertifizierung im Jahr 2009 zu erlangen.
Kinderbetreuung, die Unterstützung von Mitarbeitern mit pflegebedürftigen
Angehörigen sowie spezifische Angebote für die Altersgruppe „50plus“ sind nur
einige davon. Spitzenqualität braucht Spitzenpersonal Als Handelsunternehmen, das vor allem Gastronomiebetriebe,
Hotels und andere Großabnehmer zu seinen Kunden zählt, setzt Handelshof seit
Jahrzehnten konsequent auf die Qualität seiner Waren und Dienstleistungen. „Den
Anspruch der Qualitätsführerschaft können wir jedoch nur mit bestens
ausgebildeten und motivierten Mitarbeitern erfüllen. Nur wenn es uns gelingt,
auch weiterhin qualifizierte und engagierte Mitarbeiter für uns zu gewinnen und
langfristig zu binden, werden wir diesen Spitzenplatz erfolgreich verteidigen,“
erläuterte Dr. von Moers. Bereits heute bildet Handelshof seinen Nachwuchs
selbst aus – stets mit dem Ziel, die Auszubildenden in ein festes
Arbeitsverhältnis zu übernehmen. Und das Unternehmen nutzt das Know-how und die
Erfahrung seiner langjährigen Mitarbeiter, zum Beispiel, indem es Ruheständler
als „Senior-Berater“ einsetzt. Die Statistik gibt der Personalpolitik recht: Die
Fluktuation der Mitarbeiter befindet sich auf einem extrem niedrigen Stand – ein
Zeichen für die Zugehörigkeit der Mitarbeiter zur großen Handelshof-Familie.
Familienunternehmen mit Familiensinn Die besondere soziale Verantwortung für ihre Mitarbeiter wurde
der Handelshof-Gruppe gleichsam in die Wiege gelegt, denn sie ist bis heute ein
familiengeführtes Unternehmen. Derzeit zählen bundesweit 2.100 Mitarbeiter in
den 14 Cash & Carry-Märkten und der Kölner Zentrale zum Unternehmen. Trotz
der Größe hat sich der Familiensinn bis heute bewahrt. „Die Zertifizierung durch
berufundfamilie® war ein logischer Schritt, der unsere täglich gelebte
Verantwortung sichtbar und überprüfbar zum Ausdruck bringt“, so Dr. von Moers.
Aber nicht allein die Zertifizierung steht für das familenbewusste Engagement
der Handelshof-Gruppe: Bereits seit 2004 engagiert sich Dr. von Moers,
gleichzeitig Vizepräsident der Kölner Industrie- und Handelskammer, im „Kölner
Kuratorium“ für ein familienfreundlicheres Köln. Unter dem Vorsitz des
Oberbürgermeisters Fritz Schramma wirkt das Kuratorium als lokales Bündnis für
Familien in verschiedenste gesellschaftliche und politische Bereiche hinein.
Anlagen: 
„Dr. Wilhelm von Moers, Mitglied der Geschäftsführung
der Handelshof-Gruppe Köln, nimmt das Zertifikat aus der Hand von
Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen entgegen.“ (Quelle:
Hertie-Stiftung)
Informationen zur Handelshof-Gruppe Die Geschichte der Handelshof-Gruppe geht auf das Jahr 1959
zurück. Die beiden Firmen Willick (gegr. 1841) und Himmelreich (gegr. 1897), die
bis heute hinter der Handelshof-Gruppe stehen, beteiligten sich am Handelshof in
Haan (Düsseldorf), einem der ersten Cash&Carry-Märkte in Deutschland. Zwei
Jahre später wurde mit der Eröffnung des Handelshof in Köln-Poll die
Handelshof-Gruppe aus der Taufe gehoben. Bundesweit betreibt die Gruppe zurzeit
14 Märkte, fünf davon im Großraum Hamburg und in
Mecklenburg-Vorpommern.
Zurzeit beschäftigt das Unternehmen rund 2.100
Mitarbeiter (Stand Mai 2007). Wichtigster Kooperationspartner der
Handelshof-Gruppe auf dem Gebiet der Warenbeschaffung und Logistik ist EDEKA,
Deutschlands größter Lebensmittel-Händler. Das Angebot der Handelshof Märkte
richtet sich an Gastronomie, Hotellerie, Gemeinschaftsverpflegung, Handel,
selbstständige Unternehmer und Freiberufler.
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