Hier finden Sie die aktuellen Pressemitteilungen vom Handelshof.
Sortiment, Qualität und Mitarbeiter – Konjunkturentwicklung dämpft Konsum – Preisdumping keine
Lösung
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2007 bestes Geschäftsjahr in der
Geschichte der
Handelshof-Gruppe
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Aktuelle Preissteigerungen setzen
Margen unter Druck
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die Säulen des
Erfolgs
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Moderates Wachstum: Neue Standorte,
permanente
Modernisierung
Köln, 26. August 2008 / Anlässlich der Kundenmesse
„Ideen-Börse“ in Köln zieht die Handelshof-Gruppe für das Geschäftsjahr 2007
sowie für das erste Halbjahr 2008 eine positive Bilanz. Die Strategie des
moderaten Wachstums, die breite Sortimentspolitik und bestens qualifizierte
Mitarbeiter tragen in Verbindung mit dem hohen Qualitätsanspruch auch in einem
zunehmend von Preissteigerungen und Konsumzurückhaltung geprägten Marktumfeld
Früchte. Die Handelshof-Gruppe plant daher weitere Standorte und setzt auf
kontinuierliche Investitionen in die bestehenden
Cash&Carry-Märkte.
Handelshof-Gruppe legt weiter zu
Der Umsatz stieg auf bestehender Fläche um 3,7 Prozent auf 637 Mio. €
(2006: 614 Mio. €) und bescherte dem Unternehmen – zum dritten Mal in Folge –
das beste Ergebnis in seiner fast 50-jährigen Geschichte. Rund 82 Prozent des
Umsatzes entfielen auf das Food-Segment, das gegenüber dem Vorjahr um rund 4,1
Prozent zulegte. Innerhalb des Segments verzeichneten Tiefkühlwaren ein Plus von
10,4 Prozent, Obst und Gemüse 9,2 Prozent, Molkereiprodukte 8,9 Prozent und
Fisch 6,0 Prozent. Das Non-Food Segment wuchs mit 1,2 Prozent nicht ganz so
stark, trägt aber dennoch rund 18 Prozent zum gesamten Umsatz bei. Weiterhin
positiv hat sich der – wenn auch kostenintensive – Liefergroßhandel
entwickelt, auf den im Jahr 2007 rund 16 Prozent des Umsatzes entfielen. Der
positive Umsatztrend setzt sich – wenn auch leicht getrübt – im ersten Halbjahr
2008 fort: Gegenüber dem ersten Halbjahr 2007 stieg der Umsatz um 4,7 Prozent
auf 309 Mio. € (Vorjahreszeitraum: 295 Mio. €). Vor dem Hintergrund des starken
Preisanstiegs, insbesondere bei Milch, Milcherzeugnissen, Nährmitteln,
Speiseölen und -fetten fällt das reale Umsatzwachstum jedoch mit etwa 2 Prozent
geringer aus.
Die zum Teil explosionsartig steigenden Preise für und
Rohstoffe und Energie beschäftigen die Branche nachhaltig. Die Ursachen sind
bekannt: Klimaveränderungen führen zu Ernteausfällen, der Anbau von Pflanzen zur
Gewinnung von Bio-Treibstoffen zu einer Verknappung der Anbauflächen für die
Lebensmittelindustrie. Und nicht zuletzt verursacht die wachsende Nachfrage in
den Schwellenländern rapide steigende Preise auf den Rohstoff- und
Energiemärkten. Die allgemeine Preissteigerung dämpft die Konsumfreude der
Verbraucher und verstärkt so die Gefahr eines konjunkturellen Abwärtstrends
zusätzlich. Betroffen sind einmal mehr Gastronomie und Hotellerie, da der
Verbraucher hier eher bereit ist, Konsumverzicht zu üben als beispielsweise an
der Tankstelle. Hier ist anzumerken, dass Hotels, Restaurants und Gaststätten
die Preissteigerungen zu einem nicht unerheblichen Teil abzufedern versuchen und
somit einen weiteren Anstieg der Inflation verhindern. Sorge muss vor allem die
Reaktion des Handels auf dieses Szenario bereiten, der scheinbar aus den Krisen
der Vergangenheit keine Lehren gezogen hat. So ist zu beobachten, dass die
Werbefrequenz sprunghaft zugenommen hat und Aktionen allgemein deutlich
preisaggressiver gestaltet werden. Damit setzt sich der Handel selbst unter
Druck und zeigt, dass er auf die aktuelle Entwicklung einmal mehr nur eine
Antwort kennt: Preisdumping. Diese Strategie führt in die Sackgasse, da die
Preissteigerungen der Industrie aufgrund des starken Wettbewerbs im Handel
ohnehin nicht im vollen Umfang an die Kunden weitergegeben werden können. Das
schmälert die ohnehin engen Handelsmargen weiter – ein Trend, der sich auch in
den aktuellen Halbjahreszahlen der Handelshof-Gruppe niederschlägt. Nutznießer
der Entwicklung dürften erneut die Discounter sein. Verlieren dürften
Vertriebskonzepte, die sich in der Vergangenheit sehr eindeutig hochpreisig
positioniert haben und jetzt kurzfristig ihre Ausrichtung den Marktgegebenheiten
anzupassen versuchen. Für die Handelshof-Gruppe zahlt es sich in dieser
Situation aus, dass sie weder dem Trend zum Discount-Sortiment noch zu einem
ausschließlichen Hochpreis-Angebot gefolgt ist. Ihre Märkte profitieren – nicht
zuletzt aufgrund ihrer Größe – vor allem von ihrer breiten, konsequent auf
Qualität ausgerichteten Sortimentspolitik, die neben zahlreichen
Premiumsortimenten den Preiseinstieg nie vernachlässigt hat. Nicht umsonst
verfügen die Handelshof-Märkte mit rund 80.000 Artikeln weiterhin über das
umfangreichste Sortiment im Cash&Carry-Sektor.
Mitarbeiter sind
tragende Säule des Erfolgs
Große Bedeutung für die Qualitäts – und
Sortimentspolitik kommt den qualifizierten Mitarbeitern zu. Entgegen dem
Branchentrend hat die Gruppe die Zahl ihrer Mitarbeiter stetig erhöht: Ende 2007
zählte das Unternehmen 2.117 Mitarbeiter, davon 127 Auszubildende (2005:
2.003/108). Allein in Köln beschäftigt die Handelshof-Gruppe über 600
Mitarbeiter und zählt damit zu den großen Arbeitgebern in der Region. Die
Ergebnisse der vergangenen Jahre belegen, dass Einsparungen bei den
Personalkosten kein Allheilmittel sind. Bezeichnend für die Verbundenheit der
Mitarbeiter mit dem Unternehmen ist die unterdurchschnittliche Fluktuation von
rund 6 Prozent sowie die lange Betriebszugehörigkeit von durchschnittlich rund
17 Jahren. Ein weiterer Indikator für das stimmige Arbeitsumfeld ist auch der
niedrige Krankenstand innerhalb der Gruppe: Mit unter zwei Prozent liegt er
deutlich unter dem Branchendurchschnitt. Entsprechend hoch ist das Engagement
der Handelshof-Gruppe bei der Schaffung von optimalen Arbeitsbedingungen und bei
der Aus- und Weiterbildung für die Mitarbeiter. Nicht zufällig erhielten
zunächst die beiden Kölner Handelshof-Märkte im Juni 2007 das Zertifikat „audit
berufundfamilie®“ der Hertie-Stiftung, das den Betrieben eine Personalpolitik
bescheinigt, die in besonderem Maße die Balance und Vereinbarkeit von Beruf und
Familie ermöglicht. Konkret bedeutet die Zertifizierung für die Mitarbeiter zum
einen umfassende Sozialleistungen und flexible Regelungen bei der
Arbeitsorganisation und Arbeitszeitgestaltung. Zum anderen bietet das
Unternehmen die Möglichkeit der Fortbildung während der Elternzeit, um
beispielsweise Frauen in Führungspositionen den Wiedereinstieg nach der
Elternzeit ohne den befürchteten „Karriereknick“ zu sichern. Das umfangreiche
Fortbildungs- und Seminarangebot der Handelshof-Gruppe bildet einen weiteren
Baustein der erfolgreichen Personalpolitik des Unternehmens. 2007 nutzte jeder
vierte Mitarbeiter das Angebot, um sich weiter zu qualifizieren. So startete im
Oktober 2007 beispielsweise ein zweijähriges Trainee-Programm mit dem Ziel,
Führungspositionen mit engagierten Mitarbeitern aus den eigenen Reihen zu
besetzen. Die Ausbildung neuer Mitarbeiter genießt bei Handelshof schon aus
Tradition einen hohen Stellenwert und zielt stets auf die Übernahme der
Auszubildenden in ein festes Arbeitsverhältnis ab. Von 2005 bis 2007 hat sich
die Anzahl der Auszubildenden um rund 20 Prozent erhöht.
Ausblick:
Strategie des moderaten Wachstums wird fortgesetzt
Die langfristige
Unternehmensstrategie des moderaten Wachstums auf der Basis eines soliden
wirtschaftlichen Fundaments hat sich in den vergangenen Jahren bewährt. Im
Vordergrund steht hierbei die Sicherung der hohen Eigenkapitalquote von rund 50
Prozent und damit des dauerhaften Bestands des Unternehmens. Derzeit betreibt
die Handelshof-Gruppe 14 Standorte. Jüngster Zugang war der 2005 in
Köln-Müngersdorf eröffnete Markt, der 2007 in seinem zweiten vollen
Geschäftsjahr bereits einen Umsatz von 43,0 Mio. € aufwies. Der Break-Even wird
für das laufende Jahr erwartet. Nach der Eröffnung dieses zweiten Kölner Marktes
wurden intensiv neue Standorte sondiert, um wie geplant etwa alle drei Jahre
einen neuen Markt zu eröffnen. Nachdem die Übernahme bestehender Märkte mangels
Angebot nicht zu realisieren war, sind derzeit zwei Standorte für neue
Handelshof-Märkte konkret in Planung. Um den schwebenden Verfahren der jeweils
notwendigen Änderung des Bebauungsplans nicht vorzugreifen, können an dieser
Stelle jedoch keine näheren Angaben zu den Planungen gemacht werden. Mit einer
endgültigen Entscheidung ist im vierten Quartal 2008 zu rechnen. Parallel zur
Suche nach neuen Standorten wird die kontinuierliche Modernisierung der
vorhandenen Märkte vorangetrieben. So feierte der Handelshof Köln-Poll erst
Anfang August dieses Jahres nach einem 18-monatigen, bei laufendem Betrieb
durchgeführten Umbau seine Wiedereröffnung. Rund 8,0 Mio. € investierte die
Gruppe in die Modernisierung des Marktes, der mit nunmehr rund 14.000
Quadratmetern Verkaufsfläche der größte Handelshof ist. Die Modernisierung ihrer
Standorte betrachtet die Handelshof-Gruppe als wichtige, permanente Aufgabe, um
den sich ändernden Bedürfnissen seiner Kunden Rechnung zu tragen und für eine
hohe Attraktivität des Angebots zu sorgen. Daher verzeichnet Handelshof keinen
Investitionsstau, sondern nimmt jährlich im Schnitt zwischen fünf und neun Mio.
€ in die Hand, um die Märkte „up to date“ zu halten. Derzeit wird der Standort
Stade einer Modernisierung mit einem Investitionsvolumen von 3,0 Mio. €
unterzogen. Zudem gingen die Immobilien an den Standorten Detmold (2007) und
Bocholt (2008) in den Besitz der Handelshof-Gruppe über.
Informationen zur Handelshof-Gruppe
Die
Geschichte der Handelshof-Gruppe geht auf das Jahr 1959 zurück. Die beiden
Firmen Willick (gegr. 1841) und Himmelreich (gegr. 1897), die bis heute hinter
der Handelshof-Gruppe stehen, beteiligten sich am Handelshof in Haan
(Düsseldorf), einem der ersten Cash&Carry-Märkte in Deutschland. Zwei Jahre
später wurde mit der Eröffnung des Handelshof in Köln-Poll die Handelshof-Gruppe
aus der Taufe gehoben. Bundesweit betreibt die Gruppe zurzeit 14 Märkte, neun in
Nordrhein Westfalen, drei im Großraum Hamburg und zwei in
Mecklenburg-Vorpommern. Zurzeit beschäftigt das Unternehmen rund 2.100
Mitarbeiter. Wichtigster Kooperationspartner der Handelshof-Gruppe auf dem
Gebiet der Warenbeschaffung und Logistik ist EDEKA, Deutschlands größter
Lebensmittel-Händler. Das Angebot der Handelshof Märkte richtet sich an
Gastronomie, Hotellerie, Gemeinschaftsverpflegung, Handel, selbstständige
Unternehmer und Freiberufler.
Download-Service Text und Bildmaterial zum Download. Der Abdruck ist honorarfrei, ein
Belegexemplar wird erbeten.
Pressekontakt:
pr.nrw
Volker Klein
tel 0221 – 78 888 788
fax 0221 – 78 888
787
vk@pr-nrw.de

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