Westfälischer Anzeiger - 17.12.2011 BOCKUM-HÖVEL. Über den mittlerweile 116.
Kooperationsvertrag zwischen einem Betrieb und einer Schule im Bereich der
Industrie- und Handelskammer zu Dortmund freute sich gestern der
IHK-Projektkoordinator Lernpartnerschaften, Heinrich
Schlep. Er hofft, dass die Sophie-Scholl-Gesamtschule und der Handelshof die
Kooperationsvereinbarung, die beide Seiten gestern feierlich unterschrieben
haben, jetzt mit Leben füllen werden. Die räumliche Nähe, so sieht es auch
Jannine Menge von der Fachstelle Jugendberufshilfe/Übergangsmanagement im
JobCenter, werde die Zusammenarbeit erleichtern, durch die einerseits den
Schülern Hilfestellung beim Übergang zum Beruf gegeben wird und andererseits der
Cash&Carry-Markt auf Nachwuchskräfte hoffen darf. Nicht nur auf den Fachkräftemangel, sondern vor allem auf die Chancen, eine
Ausbildungsstelle und einen durchaus sicheren Job zu finden, wies
Geschäftsleiter des Handelshofes, Jürgen Bringsken, hin. Und Schulleiter Manfred
Lindemann freute sich, seinen Schülern eine weitere Tür zu öffnen, ums ins
Berufsleben zu kommen. Ein ganzer Maßnahmenplan, der nach und nach abgearbeitet werden soll, ist mit
der neuen Kooperationsvereinbarung verbunden. Neben Betriebspraktika und
Ferienpraktika sind auch Betriebsbesichtigungen für Schulklassen vorgesehen. Es
soll aber auch Lehrerpraktika geben, damit auch die Pauker einen Einblick in den
Arbeitsalltag solch eines Betriebes bekommen. Das Unternehmen wird mit den
Schülern Bewerbungsgespräche und Einstellungstests simulieren oder auch einem
Oberstufenschüler das Angebot machen, einen Tag im Management
hineinzuschnuppern. Wichtig könnte unter anderem auch die Hygieneunterweisung im Handelshof
werden. Lindemann dachte da sofort an jene Schüler, die im Mensabereich Aufgaben
übernommen haben. Die Verbindung der Gesamtschule und des Handelshofes könne
auch für gemeinsame Aktionen sowohl an der Schule beispielsweise bei Schulfesten
oder auf dem Gelände des Cash&Carry-Marktes an der Römerstraße genutzt
werden.

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