Westfälischer Anzeiger - 02.11.2010 HEESSEN - Die Erich-Kästner-Schule muss sich in den
nächsten Tagen mit Grünkohl beschäftigen. Mit richtig viel Grünkohl sogar –
genau 100 Kilogramm. Wenn am 6. November der im September 2010 neu eröffnete
Handelshof sein erstes Grünkohlfest feiert, dann haben Schüler, Lehrer und
Eltern der Heessener Schule – sozusagen – Hand angelegt. In den anderen westfälischen Handelshöfen ist das Grünkohlessen
schon eine Traditionsveranstaltung – jetzt kommt sie auch nach Hamm. Dieses
durchaus schmackhafte und im Winter bei vielen Menschen beliebte Gemüse wird für
rund 400 Personen von Schülern, Eltern und Lehrern der Erich-Kästner-Schule
gekocht und am 6. November auf dem Gelände des Handelshofs verkauft oder es kann
dort verköstigt werden. So soll der Grünkohl auf zwei Arten („münsterländisch
westfälisch“ und „Soester Börden westfälisch“) gekocht werden. Er kann mit
Mettwurst, gefülltem Kassler oder geräucherter Entenbrust genossen werden. Der
Erlös dieses Grünkohlverkaufs geht in voller Höhe an die
Erich-Kästner-Schule. Die Schulleiterin Edeltraud Tümmers hatte den Geschäftsleiter
des Handelshofes, Jürgen Bringsken, angeschrieben und um finanzielle
Unterstützung für Projekte, die die Kästner-Schule durchführen möchte, gebeten.
Bringsken habe daraufhin die Erich-Kästner-Schule besucht und sich vor Ort über
die Arbeit der Schule informiert, erklärt Tümmers. Schnell sei für beide Seiten
klar gewesen: Das Grünkohlfest ist eine tolle Sache, die von beiden Seiten
gestemmt werden kann. Der Handelshof stiftet alle nötigen Zutaten, die Schüler,
Eltern und Lehrer verkochen diese und bieten sie am Samstag, 6. November, zum
Verkauf an. Der Erlös des Verkaufs soll für Projektanschaffungen verwendet. -
WA

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