Handelshof-Gruppe: Positive Bilanz für Food-Segment
Strategie trägt Früchte
Die Strategie des moderaten Wachstums, breite Sortimentspolitik
und qualifizierte Mitarbeiter tragen trotz zunehmender Preissteigerungen und
Konsumzurückhaltung Früchte, erklärte Handelshof-Geschäftsführer Wolfgang Baer
heute anlässlich der Kundenmesse in Köln. Weitere Standorte (aktuell sind zwei neue Objekte in der
Pipeline) sowie kontinuierliche Investitionen in bestehende
Cash&Carry-Märkte hat er geplant. Für das Trading-up der 14 Objekte nimmt
Handelshof jährlich zwischen 5 und 9 Mio. Euro in die Hand, um keinen
Investitionsstau aufkommen zu lassen. Der Umsatz auf bestehender Fläche legte 2007 um 3,7 Prozent auf
637 Mio. Euro zu. Die Umsatzrendite bewegt sich bei 2,5 Prozent. Von den Erlösen
entfielen rund 82 Prozent auf den Lebensmittelbereich, der im Berichtszeitraum
um rund 4,1 Prozent anstieg. Die wachstumsstärksten Segmente waren Tiefkühlwaren mit plus
10,4 Prozent, Obst und Gemüse (plus 9,2 Prozent), Molkereiprodukte (plus 8,9
Prozent) und Fisch (plus 6 Prozent). Das Nonfood-Segment stieg marginal um 1,2
Prozent. Baer ist auch mit der Entwicklung des recht kostenintensiven
Liefergroßhandels zufrieden. Der Erlösanteil beträgt 16 Prozent. Im ersten Halbjahr 2008
setzte sich der Umsatztrend mit plus 4,7 Prozent fort. Allerdings fiel das reale
Wachstum auf Grund der Preisanstieg mit 2 Prozent geringer aus. Entsprechend
zurückhaltender bewertet Baer den Ausblick für das Gesamtjahr. Mit etwa 80.000 Artikeln verfügen die Handelshof-Märkte laut
Baer über das umfangreichste Sortiment im Cash&Carry-Sektor. Dieses
stabilisiere sie auch bei negativen Konjunktureinflüssen, weil sie sich nicht
allein auf ein Preiseinstiegs- oder ein hochpreisiges Angebot konzentrierten.
Ebenso sei es absolut falsch, Einsparungen bei den Personalkosten als
Allheilmittel einzusetzen, sagt Baer, dessen Ziel es ist, die Eigenkapitalquote
von derzeit rund 50 Prozent zu sichern.
Lebensmittel Praxis / 26. August 2008

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