Cash-&-carry-Markt mit 80 000 Artikeln
Nach nur acht Monaten Bauzeit wird morgen der neue Handelshof in Köln-Müngersdorf eröffnet.
VON B. AUS DER WIESCHE Das überdimensionale rote "H", Markenzeichen der Handelshof-Gruppe, ist schon
von weitem zu sehen. Es bildet den Eingang in den bundesweit 14. Markt des
Cash-&-carry-Anbieters an der Ecke Militärring/Widdersdorfer Straße in
Köln-Müngersdorf. Hier wurden 20 Millionen Euro investiert, um Kunden aus
Hotellerie und Gastronomie, Großverbrauchern und anderen Gewerbetreibenden 80
000 Artikel anbieten zu können. Auf rund 9000 Quadratmetern finden sie von
Frischwaren über Wein, Spirituosen, Tiefkühlkost bis zu Elektrogeräten und
Küchenbedarf ein umfangreiches Sortiment vor. Allein die Kühlregale sind 350
Meter lang, die Fläche für Obst und Gemüse ist 300 Quadratmeter groß. Um dem
Gastronomienachwuchs Gelegenheit zu geben - unter Anleitung erfahrener Köche -,
neue Produkte kennen zu lernen und auszuprobieren, wurde eine Profilehrküche
eingerichtet. Chef des Marktes ist Theo Kemmerich. Das Engagement des
Unternehmens im Kölner Westen sei ein eindeutiges Bekenntnis zum Standort Köln
und zur Region, die für Wachstum und Absatzchancen stehe, erklärt Wolfgang Baer,
Sprecher der Geschäftsführung. Für den Kölner Arbeitsmarkt ist die Neuansiedlung
ein Gewinn: Der Handelshof hat hier 150 Jobs geschaffen. Die Geschichte des
Kölner Traditionsuntemehmens geht auf das Jahr 1959 zurück: Damals beteiligten
sich die Firmen Willick und Himmelreich, die bis heute hinter der
Handelshof-Gruppe stehen, am Handelshof in Haan. Zwei Jahre später wurde mit der
Eröffnung des Handelshofs in Köln-Poll die Handelshof-Gruppe
gegründet.
Kölner Stadt-Anzeiger / 20. April 2005

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