Die Firma Handelshof spendet 3000 Euro an die "Sternenbrücke"
Harburg/Rissen.
Es genügt schon, das "Kinderhospiz Sternenbrücke" zu betreten. Sanfte Ruhe
begrüßt den Besucher und rückt mit sofortiger Wirkung seine Prioritäten zurecht.
"Das Haus empfängt seine Gäste", sagt Seelsorger Uwe Sanneck über die besondere
Ausstrahlung, der sich niemand entziehen kann. Jetzt empfing es Jörn Sörensen
und Bettina Bries von der Harbuger Firma Handelshof, die als Nikolausgeschenk
einen Scheck in Höhe von 3000 Euro im Sack hatten. Das Geld stammt aus dem
Losverkauf der Tombola, die im Rahmen des Tags der offenen Tür stattgefunden
hatte. "Wir spenden das Geld jeweils für einen guten Zweck", erklärte Sörensen.
Bettina Bries hatte vor kurzem eine Sendung über das Kinderhospiz gesehen und
war davon so beeindruckt, dass sie die Einrichtung als Empfänger vorschlug.
Dafür zeigten sich Sanneck und Pressereferentin Christiane Schüddekopf sehr
dankbar. "Wir finanzieren uns zu einem großen Teil aus Spenden", sagte sie.
"Ohne Menschen wie Sie, könnten wir unser Angebot nicht aufrecht-erhalten." Das
"Kinderhospiz Sternenbrücke" betreut nicht nur todkranke Kinder, sondern auch
die leidenden Eltern und Geschwister. "Für uns sind die Kinder nicht die
Tumorpatienten, sondern Menschen, die einen Namen haben", betonte Uwe Sanneck.
"In unserem Haus werden trauernde Familien mit ihren Gefühlen wahrgenommen und
angenommen." Doch in der "Sternenbrücke" wird nicht nur geweint. Im Gegenteil.
"Wir hatten einmal eine richtige kleine Gang hier. Sie haben Theaterstücke
aufgeführt, Partys veranstaltet und das Haus mit Lachen erfüllt", erinnerte sich
Christiane Schüddekopf. "Dadurch, dass diese Kinder die Schule des Lebens im
Schnelldurchlauf absolvieren, sind sie dem Leben sehr viel intensiver als es in
der normalen gesunden Welt möglich wäre." Jörn Sörensen und Bettina Bries
zeigten sich von der besonderen Atmosphäre des Hauses sehr beeindruckt. "Ich
habe erst durch Frau Bries von der Sternenbrücke erfahren", gab Sörensen zu.
"Aber jetzt, da ich sehe, was hier geleistet wird, bin ich noch überzeugter,
dass unser Scheck an der richtigen Adresse gelandet ist.
HAN / 8. Dezember 2004

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