Werbung ist das halbe Leben

Zwei Dinge gelten unumstößlich: Es geht nicht ohne Marketing und Marketing hört niemals auf. Also los!

Ohne Marketing geht nichts

Wenn Sie ein Restaurant eröffnen wollen, gehört das richtige Marketing unbedingt dazu. Überlegen Sie sich deshalb sehr genau, wie Sie sich und Ihr Geschäft positionieren wollen. Verleihen Sie Ihrem Betrieb und Ihrer Marke ein klares, scharfes, unverwechselbares Profil, das genau auf Ihre Zielgruppe zugeschnitten ist. Achten Sie darauf, dass Ihre Marke, Ihr Konzept, Ihre Einrichtung und Ausstattung bis hin zur Speisekarte und Preisgestaltung und auch Ihre werblichen analogen und digitalen Aktivitäten gut aufeinander abgestimmt sind und ein „großes Ganzes“ ergeben. Extrem wichtig ist dabei natürlich auch die Namensgebung, weil der Name die Identität und den Geist Ihres Betriebs transportiert und Sie unverwechselbar macht.

Egal ob analog oder online: Überfrachten Sie Ihre Werbung nicht! Beschränken Sie sich auf diejenigen Aspekte Ihres Angebots, die für Ihre Gäste am wichtigsten sind und die am besten Ihren Ansatz, Ihr Konzept beschreiben. Weniger ist mehr!

Geiz ist nicht geil

Die besten Preise auf der Karte nützen nichts, wenn keiner weiß, dass es Sie oder das Restaurant überhaupt gibt. Darum müssen Sie zuerst einmal definieren, welchen Eindruck der Betrieb in der Öffentlichkeit machen soll und über welche Kanäle und Maßnahmen das gelingt. Danach erstellen Sie ein realistisches Marketingbudget. Der Grund: Zu hohe Kosten für das Marketing können finanzielle Probleme an anderen Stellen auslösen und zu wenig Geld für die Werbung kann wiederum zu geringen Umsätzen führen, weil Ihr Unternehmen nicht schnell genug bekannt wird.

Wahl des Kanals

Analog

Wenn die Eröffnung vor der Tür steht, können Sie Flyer in der Umgebung verteilen und in lokalen Blättern Anzeigen schalten. Auch die gezielte Einladung zur Eröffnung und die berühmte Mund-zu-Mund-Propaganda bewähren sich oft. Wählen Sie für die Eröffnung einen besonders gut geeigneten Wochentag, zum Beispiel einen Freitagabend, wo Menschen erstens ein bisschen Zeit haben und zweitens dankbar für kulinarische Genüsse am Ende der Arbeitswoche sind.

Auch Service ist Marketing. Wer kann sich schon einem freundlichen Lächeln entziehen, wer freut sich nicht über einen raschen und reibungslosen Service? Auch der Koch darf sich zeigen und an den Tischen fragen, ob alles gut war. Geben Sie den Gerichten ein Gesicht – wer den Koch sieht, fühlt sich immer geschmeichelt.

Sorgen Sie dafür, dass Sie auch an Freunde, Bekannte, Familien und Kollegen der ersten Gäste weiterempfohlen werden – es ist keine Schande, bei der Begrüßung oder Verabschiedung Ihrer Gäste aktiv um diese Art der Werbung zu bitten. Und wenn Beschwerden kommen sollten: unbedingt ernst nehmen und umgehend Abhilfe schaffen.

Online

Es gibt auch online viele Möglichkeiten, für Ihren Betrieb zu werben. Überlegen Sie zuerst nur, welche Maßnahmen sich für Sie anbieten, welche für Sie umsetzbar sind – und welche Sie bezahlen können.

Stimmen Sie Ihr Onlinemarketing möglichst genau auf Ihre Zielgruppe ab!

Welche Kanäle nutzen Ihre potenziellen Gäste?

Facebook, Instagram, Twitter sind allgegenwärtig. Welcher Kanal wird von Ihrer Zielgruppe am wahrscheinlichsten genutzt? Alle? Auch gut, dann können Sie alle nutzen. Kommunizieren Sie, aber „müllen“ Sie Ihre Kunden nicht mit 20 Nachrichten am Tag zu! Gute Fotos bei Instagram können Wunder bewirken, bei Facebook können Sie mit Ihren Kunden eine Community aufbauen und pflegen, Twitter ist für schnelle Aktionen gut, etwa wenn Sie ankündigen möchten, dass heute Abend von 18 bis 20 Uhr Happy Hour sein wird.

Ohne Homepage geht nichts!

Ein sehr wichtiges Aushängeschild ist Ihr Onlineauftritt. Es muss nicht immer unbedingt die ganz große Lösung mit Buchungsportal und täglich wechselnder Speisekarte sein. Wichtig ist eher, dass die Homepage zum Konzept, zur Marke und nicht zuletzt zu Ihnen passt und die wichtigsten Informationen enthält: Öffnungszeiten, Ruhetag, Adresse, Anfahrt, Kontaktdaten und natürlich den Verweis zu Facebook, Instagram und Twitter. Auch positive Kundenzitate können mächtige Marketingelemente sein.

Nur Geduld!

In den ersten Monaten nach der Gründung wird es vor allem darum gehen, Neukundschaft zu gewinnen. Aber je länger Sie erfolgreich „durchhalten“, desto wichtiger ist es, Ihre Gäste zu treuen Stammkunden zu machen. Auch hier können Sie die sozialen Medien nutzen, um in Kontakt zu bleiben.

Und dann ist da noch eine wichtige Sache: Marketing hört niemals auf! Auch wenn die Tische voll sind und alles wie am Schnürchen läuft, wollen Ihre Gäste und Kunden bei Laune gehalten werden. Das fängt bei der Speisekarte an, geht mit bestimmten Aktionen und Events weiter und muss auch dem saisonalen Verlauf des Geschäftsjahres folgen. Kundenwünsche und -ideen dürfen ebenfalls berücksichtigt werden. Alles kann und soll in Bewegung sein und sich beständig bewegen und auch ändern. Nur nicht Ihr Konzept und Ihre Marke. Die bleiben bestehen und werden nur ausgebaut.

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