Verpackungsgesetz

Am 01. Januar 2019 trat das Verpackungsgesetz in Kraft.

Jeder Inverkehrbringer/ Erstbefüller ist somit verpflichtet seine Serviceverpackungen gemäß §7 VerpackG zu lizenzieren und zu dokumentieren!

Wir haben die Lösung

In Ihrem Handelshof erhalten Sie seit Januar 2019 ausschließlich bereits  vorlizenzierte Serviceverpackungen, da wir und unsere Lieferanten uns an einem dualen System beteiligen und die Abgaben bereits für Sie abführen.

Dadurch entfällt für Sie die Dokumentation und Meldung von Mengen und Materialien der einzelnen Stoffe von bei uns gekauften Artikeln. Hier finden Sie die Registrierungsnummer von Ihrem Handelshof:

Handelshof Köln GmbH & Co. KG

Registriernummer: DE4980996155731

  • Betriebsstätte Müngersdorf
  • Betriebsstätte Poll

 

Handelshof Mönchengladbach GmbH & Co. KG

Registriernummer: DE4017325431924

 

Handelshof Bocholt GmbH & Co. KG 

Registriernummer: DE5024563898047

 

Handelshof Haan GmbH & Co. KG

Registriernummer: DE4768111635362

 

Handelshof Schwerin GmbH & Co. KG

Registriernummer: DE1736692200198

  • Betriebsstätte Güstrow
  • Betriebsstätte Schwerin

 

Handelshof Rheinbach GmbH & Co. KG

Registriernummer: DE2263602535826

 

Handelshof Arnsberg GmbH & Co. KG 

Registriernummer: DE5028517353199

 

Handelshof Hamburg GmbH & Co. KG

Registriernummer: DE4885966288168

  • Betriebsstätte Hamburg-Harburg
  • Betriebsstätte Lüneburg
  • Betriebsstätte Stade

 

Handelshof Hamm GmbH & Co. KG

Registriernummer: DE5293974969258

 

Handelshof Rostock GmbH & Co. KG

Registriernummer: DE2097456605915

 

Handelshof Kanne GmbH & Co. KG

Registriernummer: DE368322002399

  • Betriebsstätte Detmold
  • Betriebsstätte Bielefeld

 

Die zehn wichtigsten Fragen zur Umsetzung des Verpackungsgesetzes

Am 1. Januar 2019 tritt das neue Verpackungsgesetz (VerpackG) in Kraft. Was heißt das und was wird dadurch eigentlich besser?

Ab 2019 wird erstmals durch ein öffentliches Register einsehbar, welche Hersteller, Händler und/oder Vertreiber von Verpackungen ihrer Produktverantwortung nachkommen.

Diese Verpackungen sind bereits heute an einem System (bisheriger Sprachgebrauch oft auch „duales“ System) zu beteiligen (in engen Voraussetzungen war und ist eine eigene Rücknahme über eine Branchenlösung möglich). Der Vertrag, den der verpflichtete Hersteller oder Händler mit einem System abschließen muss, nennt sich „Systembeteiligungsvertrag“.

Zusätzlich müssen sich die Hersteller bzw. sog. „Erstinverkehrbringer“, die einen oder mehrere Systembeteiligungsverträge haben, ab dem 1. Januar 2019 im Verpackungsregister der Stiftung Zentrale Verpackungsregister Stelle (ZSVR) registrieren.

Wen betrifft das neue VerpackG?

Das „neue“ Verpackungsgesetz betrifft alle Unternehmen, die bisher auch nach der Verpackungsverordnung verpflichtet waren, für die Sammlung und das Recycling der Verpackungen ihrer gewerbsmäßig abgegebenen Produkte zu sorgen, wenn diese typischerweise beim privaten Haushalt oder diesen gleichgestellten Anfallstellen (kurz: privater Endverbraucher) als Abfall anfallen. Das heißt, es gilt für alle Hersteller und/oder Händler, die ein verpacktes Produkt – unabhängig ob klein oder groß – im stationären Handelsgeschäft direkt am Ladentisch an den Kunden oder online an den Endkunden „als Erster“ verkaufen.

Was sind Serviceverpackungen?

Serviceverpackungen sind Verkaufsverpackungen des Handels, der Gastronomie und anderer Dienstleister, welche die Übergabe von Waren an den Endverbraucher ermöglichen oder unterstützen. Vereinfacht gesagt handelt es sich um eine Serviceverpackung, wenn ein Verkäufer die Ware erst unmittelbar vor der Übergabe an den Verbraucher verpackt. Beispiele: Menüboxen, Getränkebecher für den Ausschank, Tragetaschen und Beutel

Was passiert, wenn ich mich nicht bei der Zentralen Stelle Verpackungsregister registriere?

Sämtliche Unternehmen, welche gewerbsmäßig systembeteiligungspflichtige Verpackungen in Deutschland in Verkehr bringen, die typischerweise beim privaten Haushalt oder diesem gleichgestellten Anfallstellen als Abfall anfallen, müssen diese an einem oder mehreren Systemen beteiligen (ggf. in definierten Ausnahmefällen selbst über Branchenlösungen entsorgen) und sich vorher bei der Zentralen Stelle im Verpackungsregister LUCID registrieren.

Andernfalls besteht automatisch ein Vertriebsverbot für alle Verpackungen und es drohen erhebliche Bußgelder bis zu € 200.000 pro Fall. Aufgrund der Öffentlichkeit des Registers müssen nicht rechtskonform handelnde Hersteller bzw. Händler mit Auslistung bei den Wiederverkäufern ihrer Waren rechnen.

Der Vollzug liegt bei den Bundesländern. Sofern Hersteller und Händler ihren Pflichten nicht nachkommen, gibt die Zentrale Stelle Verpackungsregister diese Sachverhalte transparent aufbereitet an die Vollzugsbehörden der Länder weiter.

Handelshof Lösung

Unser Kunde kann beim Handelshof bereits vorlizenzierte Serviceverpackung erwerben, da wir und unsere Lieferanten uns an einem Dualem System beteiligen und die Abgaben bereits abführen. Dadurch entfällt für unsere Kunden der Verwaltungsaufwand Gewichte und Mengen der einzelnen Stoffe zu dokumentieren und zu melden. Somit läuft der Kunde nicht Gefahr gegen die Regelungen zu verstoßen und Strafen zahlen zu müssen.