Trockenfrüchte

Was über den Sommer in aller Ruhe gewachsen und gereift ist, lässt sich im Herbst und Winter wunderbar genießen, wenn es richtig und fachmännisch vorbereitet und aufbewahrt wird. Ein typischer Vertreter ist hier das Trockenobst – bzw. Trockenfrüchte.

Aprikosen – worauf es ankommt

Unser Lieferant aus dem türkischen Malatya zum Beispiel (in Malatya entsteht der Großteil der weltweiten Aprikosen-Produktion) achtet akribisch genau darauf, dass seine Erzeuger ihm nur Ware anbieten, die unseren sehr hohen Standards und Ansprüchen von Anfang an gerecht wird. Dann folgen sehr genaue Qualitäts- und Geschmackstest und erst dann dürfen die Früchte in die Trocknung – bzw. später auf den Weg zum Handelshof.

Zur Konservierung gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten:

Vor allem industriell hergestellte Ware für den anspruchsloseren Massenmarkt wird meistens in großen Mengen vor dem Verpacken geschwefelt bzw. mit Konservierungsmitteln behandelt. Hierdurch werden Bakterien und Keime aktiv abgetötet, was der Ware meist zu einer ‚schöneren‘ Farbe verhilft. Andererseits verbleibt aber relativ viel Flüssigkeit in den Früchten, was den prozentualen Zuckeranteil relativ niedrig hält. Neben einem Verlust an Süße und Aroma bezahlt man das bessere Aussehen also mit einem, wenn auch sehr leichten, Schwefelgeschmack und mit einem gewissen Risiko für Allergiker und Asthmatiker.

Bei der natürlichen Trocknung oder Dörrung setzt man ganz auf die allmähliche Austrocknung. Die Früchte werden luftgetrocknet und geben dadurch sehr viel Feuchtigkeit (90% oder mehr) ab – wodurch zwar den Bakterien die Lebensgrundlage entzogen wird, der prozentuale Zuckeranteil – und mit ihm auch die Aromen - dagegen stark ansteigen. Weil die Haut unbehandelt bleibt, ändert sie bei diesem Prozess ihre Farbe. Das typische Aprikosen-Orange weicht einem tiefen, fast schwarzen Braun, besonders hübsch sehen sie also dann nicht mehr aus. So gesehen bezahlt man einen entschieden besseren Geschmack und den Verzicht auf jegliche Konservierungsstoffe mit einer weniger ansprechenden Optik.

Feigen – was Sie wissen sollten

Die Feigen, die Sie von uns beziehen können, stammen ebenfalls aus der Türkei, allerdings aus dem südwest-türkischen Raum. In der Gegend um Germencik gedeihen die besten Bergfeigen – und nichts anderes als Bergfeigen bieten wir Ihnen an, weil sie unserer Überzeugung nach von Natur aus die besten Eigenschaften in Bezug auf Geschmack, Süße, Aroma und Haltbarkeit mitbringen. Auch bei den Feigen sind wir überaus wählerisch. Wir kaufen nicht Masse, sondern ausschließlich Klasse für Sie ein: Große Kaliber, erstklassige, reife und natürlich rückstandfreie Früchte. Genau, wie bei den Aprikosen bezieht unser Lieferant seine Feigen von einigen kleineren Erzeugern, unterzieht sie anspruchsvollen Qualitäts-Tests und nimmt nur die besten Früchte ab.

Weil getrocknete Feigen sehr weich und saftig bleiben, eignen sie sich hervorragend für Müsli, für Früchtebrot, als Snack, für Müsliriegel oder auch als Zutat für die Füllung eines Gänse- oder Schweinebratens. Und so mancher Kenner legt die Feigen in Hochprozentiges ein und serviert sie, z.B. an Eiscreme, zum Dessert.