Frische-News Markt & Trends März 2020

FRISCHFISCH

Kabeljaufilet

Die Quoten der Kabeljaufänge für das Jahr 2020 sind, wie schon Ende Januar erwähnt, halbiert. Auf Grund des erhöhten Bedarfs wird sich der Rohwarenmarkt nicht entspannen und somit weiterhin mit hohen Preisen zu rechnen sein.

Seelachsfilet

Die Preise für Seelachsfilet werden steigen, da das hohe Preisniveau bei Kabeljaufilet gleichzeitig den Seelachsbedarf steigen lässt.

Miesmuscheln

Die Muschelsaison 2019/2020 geht traditionsgemäß Ende März dem Ende entgegen. In diesem Jahr war der Anteil von Muschelfleisch bei Miesmuscheln kleiner als im Vorjahr.
Wir hoffen auf eine bessere Saison und Muschelernte in 2020/2021 und werden Sie zum Start informieren.

OBST & GEMÜSE

Spargel

Ab der ersten Aprilwoche rechnen wir mit ordentlichen Mengen Freiland Spargel. Die erste Ware wird wohl beheizter Spargel sein. Diese wird preislich deutlich höher liegen als der nicht beheizte Spargel. Im Ostergeschäft rechnen wir mit sehr mit guter Qualität aus hiesigem Anbau.

Zitrus

Die Zitrussaison ist nun so gut wie beendet. Man sollte sich nicht mit größeren Mengen Orangen, Clementinen aber auch Äpfeln bevorraten, da die Konsistenz der gelagerten Ware deutlich nachlässt.

FRISCHFLEISCH

Schweinefleisch

Nachdem die Notierungen für Schlachtschweine zu Beginn des Jahres leicht nachgegeben haben, hat sich diese wieder gefestigt und liegt aktuell wieder in etwa auf den Höchstwerten des Vorjahres. Es bleibt jedoch weiterhin unklar, wie sich die Situation im Laufe des Jahres, und bei Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest aus Polen, verhalten wird. Da die Verknappung der zur Verfügung stehenden Schlachtschweine und die recht hohen Preise der letzten Monate dazu geführt hat, dass es im Grunde keine Tiefkühlbestände gibt, sind auch keine Schnäppchen in Form von Vorjahresware machbar. Auf Grund dieser Situation ist es im Moment nahezu unmöglich, wichtige Postengeschäfte für die Grillsaison abzuschließen.

Frischgeflügel

Auch wenn zwischenzeitlich die sogenannte Vogelgrippe auch in deutschen Beständen gefunden worden ist und einige Bestände gekeult werden mussten, stehen die Preise für heimisches Geflügel auf einem relativ stabilen Niveau. Dem gegenüber stehen steigende Preise im internationalen Markt (speziell Brasilien), was dem weiterhin hohen Bedarf in China geschuldet ist.

Rindfleisch / Import / Südamerika

Die Preise für Importware aus Südamerika verzeichnen in den letzten Wochen ein leichtes Plus, getrieben durch unklare Exportbeschränkungen in Argentinien. Grundsätzlich ist jedoch auch hier von einem leichten Anstieg der Importpreise auszugehen.